Leaving the comfort zone #3: Frühstück einmal anders…

Seit vielen Jahren geht der durchschnittliche Berliner des Sonntags frühstücken oder brunchen – wobei der Zeitraum gerne  auch dehnbar ist. Bis in den Abend hinein kann man in den meisten Cafés oder Restaurants ohne Probleme ein reichhaltiges Frühstück bestellen.

Das sonntägliche Frühstücksrepertoire der Hauptstadt wurde vor ein paar Monaten erweitert um ein besonderes Angebot: Jeden dritten Sonntag des Monats gibt es in der Berliner Markthalle Neun  in der Eisenbahnstraße nun den sogenannten Breakfast Market, der viele verschiedene Gaumenfreuden vereint: Porridge, Sandwiches mit Unmengen Fleisch, Pancakes in allen erdenklichen Geschmacksrichtungen, jemenitische Spezialitäten, vegane Smoothies und Säfte.  In einer trubeligen Marktatmosphäre werden ab 10 Uhr neben dem vor Ort genießbaren Frühstück auch Produkte für den Genuss in den eigenen vier Wänden offeriert: regional produzierte Lebensmittel, Kaffee unabhängiger Röstereien, handgefertigte Messer oder auch handbemalte und -geformte Tassen.

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Da sich mein Frühstück daheim meistens auf Kaffee und Käsebrote beschränkt, muss natürlich bei einem Besuch auf dem Breakfast Market etwas Spezielles her… Ok, Kaffee ist obligatorisch – interessanterweise scheint es übrigens in der Markthalle nur einen Stand mit Kaffee zu geben, was uns ein bisschen erstaunte. Zumindest haben wir keinen anderen gefunden… Aber was dazu? Hmmmm.

Nach langem Hin und Her entschied ich mich für ein Brot mit Avocado und Minze:

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Na, sieht das gut aus? Auf jeden Fall besser als mein herkömmliches Käsebrot… Dann noch etwas Gesundes (kann im Moment bei meiner Erkältung nicht schaden) dazu, etwas, das ich unter normalen Umständen nicht bestellen würde, da ich um die Zutaten sonst eigentlich eher einen großen Bogen mache: Einen Rote-Bete-Saft, der aber eher smoothiehafte Konsistenz hatte… Ein bisschen skeptisch war ich ja schon…

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Der Drink schmeckte zwar „gesund“, aber nicht unbedingt unlecker. Kann man machen. Mal…😉

Das Frühstück auf dem Breakfast Market ist durchaus empfehlenswert, wenn man einmal etwas genießen möchte, das vom traditionellen Angebot abweicht, und wenn man mit mehreren Leuten unterwegs ist, die ungleiche Präferenzen haben.

Allerdings: In Ruhe stundenlang gemütlich schlemmen ist nicht möglich, dazu sind hier der Hipsterfaktor  und auch die Lautstärke zu hoch.

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