„Do not go gentle into that good night… Rage, rage against the dying of the light…“ (Dylan Thomas)

Science-Fiction-Filme ziehen mich ja immer geradezu magisch an. Und wenn dann auch noch Astronauten von gutaussehenden Herren wie George Clooney in „Gravity“ oder in diesem Fall Matthew McConaughey verkörpert werden, dann bin ich erst recht dabei.

In „Interstellar“  von Christopher Nolan steht die Menschheit kurz davor, an Hunger zu sterben. Es gibt Pflanzenkrankheiten und regelmäßige Staubstürme, so dass die Produktion von Nahrungsmitteln immer schwieriger und in absehbarer Zeit unmöglich wird. Daher soll  ein geheimes Programm der NASA dafür sorgen, andere Planeten und Galaxien auszukundschaften – auch mit Hilfe von Wurmlöchern und trotz Schwarzer Löcher, die das Projekt sehr verkomplizieren. Es ist unsicher, ob  die Expedition um den Ingenieur Cooper erfolgreich sein wird und ob die Besatzung zur Erde zurückkehren kann, aber es ist die einzige Möglichkeit, die Menschheit vor der Vernichtung zu retten.

Der erste und der letzte Teil des Filmes waren für mich die besten: Am Anfang geht es um die Familie des Ingenieurs Cooper (Matthew McConaughey), seinen Schwiegervater, seine hochbegabte Tochter, die vor dem Start ins All krampfhaft versucht, ihren Vater vom Bleiben zu überzeugen („Stay!“) und im Verlauf des Filmes eine immer stärkere Rolle einnimmt, sowie seinen Sohn.

Am Ende des Films verschwimmen die Zeitebenen. Dieser Part des Films erinnert ein wenig an „Inception“ und auch an „The Butterfly Effect“ – Zeitdilatation wird im Film zum entscheidenden Thema.

Die in der Überschrift zitierten Zeilen „Do not go gentle into that good night“ sowie „Rage, rage against the dying of the light“ sind die Worte, mit denen der das Projekt leitende Professor Brand seine Mitarbeiter in die Nacht schickt, und die sich im Laufe des Films zu einer Art Leitmotiv entwickeln. Sie verfolgen den Zuschauer und setzen sich im Ohr fest. Ich höre diese Stimme noch heute…

Der Film hat leider im Mittelteil ein paar Strecken, bei denen man auch ab und an Gefahr läuft, den Anschluss zu verlieren, aber das Ende entschädigt für vieles. Gerade auch mit Blick auf die Ereignisse der aktuell laufenden Rosetta-Mission ist „Interstellar“ ein sehenswerter Film.

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  1. Pingback: “Interstellar” von Christopher Nolan | AnitaBaronLine

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