Der Zoch kütt! Nicht.

Es ist mal wieder soweit: Die GDL hat einen Streik angekündigt. So langsam gewöhnt man sich daran. Im Güterverkehr beginnt der Streik morgen um 15 Uhr, im Personenverkehr am Donnerstag um 2 Uhr – dauern soll der Zirkus (sorry) bis Montag um 4 Uhr.

Verstehen Sie mich nicht falsch – das Streikrecht ist eine wichtige Sache und ich stehe auch voll dahinter. Aber: Man darf ein solch elementares Recht weder überstrapazieren noch als Machtinstrument ausnutzen und auf diese Weise vor allem die eigenen Kunden leiden lassen, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind.

Ich  kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass der längste GDL-Streik aller Zeiten die Deutsche Bahn zum Einlenken bewegt. Ich jedenfalls bliebe an ihrer Stelle nun erst recht hart und kompromisslos. Dieser Streik grenzt an Erpressung. Und das sage ausgerechnet ich, die ich wahrlich keine Freundin der Deutschen Bahn bin – ich muss sogar ein bisschen schlucken, während ich dies schreibe…

Abgesehen davon: Ich bin der Meinung, dass die GDL mit diesem abermaligen Streik ihre Kunden direkt in die Arme der Konkurrenz treibt – Fernbusse und Carsharing boomen wie nie. Vielleicht sollte man sich Gedanken darüber machen, ob man sich mit diesen wiederholten und überzogenen Maßnahmen nicht letzten Endes selbst abschafft und beweist, dass es andere Wege gibt, die die Bahn überflüssig machen.

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