Der Teufel steckt im Detail

Horrorfilme sind ja normalerweise nicht gerade mein Metier. Gestern jedoch ließ ich mich davon überzeugen, einen Freund in den Film „Annabelle“ zu begleiten, dem Prequel des Horrorschockers „The Conjuring“, der letztes Jahr im Kino lief.

Der Plot: Eine werdende Mutter erhält von ihrem Mann eine Puppe, um ihre liebevoll gepflegte Puppensammlung zu komplettieren. Und siehe da: Das Unheil nimmt seinen Lauf. Ein Unglück reiht sich an das andere, so dass das Paar (bzw. inzwischen: die junge Familie, denn das Baby ist mittlerweile geboren) sich gezwungenermaßen eine neue Bleibe sucht. Jedoch auch der Wohnungswechsel scheint nicht zu helfen. Es geht weiter… Teuflische Fratzen erscheinen der jungen Mutter überall, blutrote Schriftzüge an Zimmerwänden und Decken fordern die Seele des Babys.

Ich selbst fand Puppen ohnehin ein bisschen unheimlich (und by the way habe ich als Kind auch nie damit gespielt), daher bin ich sehr rezeptibel bezüglich solcher Schockeffekte.
„Annabelle“ ist ein ruhiger Horrorfilm, was mir sehr entgegenkam. Er setzt nicht auf grelle, laute, blutrünstige Effekte, sondern auf langsame Abläufe und unterstützende Musik.

Ein wenig erinnert sieht sich der Zuschauer an „Rosemaries Baby“ und an „Chucky“, was jedoch der Spannung nicht abträglich ist. Im Gegenteil, auf diese Weise harrt man der Dinge, die da eventuell kommen könnten und wird teils überrascht, dass es doch anders scheint, als antizipiert.

Ein „ordentlicher“ Horrorfilm, der mir einen angenehmen😉 Schauer über den Rücken jagte…

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