Leaving the comfort zone: Jeden Montag ein neuer Kick!

Ich möchte im Rahmen dieses Blogs aus persönlichen Gründen jetzt ein kleines Projekt starten. Es trägt den verheißungsvollen ;-) Namen “Leaving the comfort zone”. Auf die Idee brachte mich meine gute Freundin Yasmin, die auch eine fleißige Bloggerin ist.

Ziel ist es, jede Woche etwas Neues auszuprobieren, zu testen, zu machen… Das kann ein neues Restaurant sein, ein bisher von mir nicht betriebener Sport, das Ablegen einer alten Gewohnheit…
Ich möchte ungewöhnliche Bücher oder Musik vorstellen, etwas andere Rezepte, unbekannte Orte. Ich möchte Dinge machen, die für uns alle als Kind normal waren, die man aber als Erwachsener “selbstverständlich” lässt. Ich möchte Dinge unternehmen, die ich lange nicht mehr angegangen bin oder eben noch nie – sei es aus Angst oder schlicht und einfach aus Bequemlichkeit.
Es soll hierbei nicht um Konsum gehen, auch wenn dieser durchaus einmal Teil einer Aktion sein kann. Konsum gehört natürlich auch zum Leben.

Es soll darum gehen, bewusst(er) zu leben und dem eigenen Denken neue Anregungen zu geben, bisher fremde Perspektiven einzunehmen, das Gehirn zu aktivieren.
Ich möchte hierbei ganz bewusst ;-) das fürchterliche Modewort “Achtsamkeit” vermeiden, das ich nicht mehr hören kann, da es im Rahmen aktueller Lebenshilfe-/Entscheunigungsliteratur inflationär benutzt wird.

Einzig wichtig ist, dass neue Wege beschritten werden – in welcher Hinsicht auch immer…

Es ist ja nun nicht so, dass ich nie etwas Neues probiert hätte: Allein reisen, das mache ich ständig – auch in eher heikle Gefilde – in Syrien und im Jemen bin ich als Frau alleine gereist und habe Arabisch gelernt, in Ecuador im Regenwald als Journalistin gearbeitet und in Honduras an einer Schule unterrichtet. Meerschwein habe ich in Peru (auch wenn das arme Tierchen mir leid getan hat und außerdem by the way nicht lecker war…) und Seegurke in Malaysia (ein sehr glibbriges Erlebnis in früher Kindheit) gegessen. Ich gehe hemmungs- und problemlos alleine essen, Kaffee trinken, ins Kino und tanzen, ohne mich seltsam zu fühlen. Neue Sprachen habe ich auch immer wieder gelernt. Ich habe in Kolumbien heiße Schokolade mit Käse getrunken, in Ecuador Reis mit Nudeln gegessen, in Berlin-Dahlem habe ich die Freimaurer besucht, seltsame Softdrinks mit Gummibärchengeschmack in Peru und Ecuador probiert. Ich habe auf der Berlinale sowohl mexikanische Filme geschaut, die sich als Gay-Pornos entpuppten, obwohl sie in der Beschreibung nach schwulem Liebesfilm klangen, als auch koreanische Schwarzweiß-Stummfilme, die musikalisch am Piano begleitet wurden, unter anderem mit dem interessanten Kontrast “Gangnam Style”, oder auch niederländisch-deutsch-belgische Coming-of-Age-Filme…
Ich habe das Berliner Nachtleben in all seinen unterschiedlichen Facetten ausgekostet – sei es in eher “schwummrigen” (so nannte es ein guter Freund von mir) Locations wie dem Kit Kat Club oder dem Insomnia (letzteren besah ich mir sogar einmal Heiligabend als Kontrastprogramm zur konventionellen Feier ;-)) oder in klassischen Techno-Clubs wie dem Berghain.
Onlinedating und ganz generell Treffen mit unbekannten Leuten gehören zumindest im modernen Großstadtleben zum guten Ton und sind dementsprechend nichts Ungewöhnliches.
Ich habe die Konzentrations- und Vernichtungslager in Auschwitz sowie das Gefängnis der Staatssicherheit in Berlin-Hohenschönhausen besucht, das auf keiner DDR-Landkarte verzeichnet war und offiziell nicht existierte. In Berlin-Marienfelde habe ich mir das Flüchtlingsaufnahmelanger sowohl aus menschlichem als auch beruflichem Interesse angesehen. Im Brieselanger Wald war ich des Nachts mit dem Fahrrad auf Lichterjagd. Rings um Berlin springe ich im Sommer in jeden sich bietenden See…

Dennoch: Fange nie an aufzuhören… Die erste Hälfte eines Cicero-Zitats. Dieses stand schon als Graffiti an meinem Gymnasium. Fange nie an, mit Experimenten aufzuhören.

Es ist ein Projekt, mit dem ich mich selbst ein bisschen herausfordern möchte… Denn: “Life begins at the end of your comfort zone” (Neale Walsch). Es geht darum, nicht bequem zu werden, sondern immer wieder etwas Neues zu starten.

Mein Lieblingszitat bringt das ganz schön zum Ausdruck: “The only people for me are the mad ones, the ones who are mad to live, mad to talk, mad to be saved, desirous of everything at the same time, the ones who never yawn or say a commonplace thing, but burn, burn, burn like fabulous yellow roman candles exploding like spiders across the stars” (Jack Kerouac, On the Road).

Genau das ist es – brennen, brennen, brennen. Oder wie es Steve Jobs so schön gesagt hat: “Stay hungry, stay foolish.”
Dazu muss man vielleicht ein bisschen verrückt sein, aber auch das halte ich in angemessenem Maße nicht für negativ, im Gegenteil…

Mein heutiger Geburtstag und mein neues Lebensjahr dienen als Startpunkt für dieses Projekt und zeitgleich als seine Ankündigung.

Los geht es mit dem ersten Post zum Thema  am kommenden Montag.
Jeden Montag werdet Ihr hier einen kürzeren oder längeren Blogeintrag zu diesem Thema finden. Ziel ist es, dieses Projekt ein Jahr lang durchzuziehen. :-) Ich hoffe sehr auf Eure Unterstützung. :-) Schreibt mir Mails, postet auf meiner Facebookseite – ich freue mich über Feedback in jeglicher Form!

Solltet Ihr Ideen haben, was ich noch alles probieren könnte, dann schreibt mir bitte – ich bin dankbar für jede Anregung.

Raus aus der Bequemlichkeit, rein ins pralle Leben – jede Woche, jeden Montag ein neuer Kick!

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“Wer hat verloren? Du dich? Ich mich? Oder, oder wir uns?” (Falco)

Eine Frau verschwindet. Spurlos. Am 5. Hochzeitstag.

Ihr Mann kehrt nach seiner Arbeit heim, findet sie nicht, entdeckt einen zerstörten Wohnzimmertisch und ruft verstört die Polizei. Wurde sie entführt, ermordet? Steckt ihr früherer Stalker dahinter? Oder wäre das nicht alles zu einfach?

Der Film “Gone Girl” von David Fincher nach dem Roman von Gillian Flynn (2012) reißt den Zuschauer mit – von der ersten bis zur letzten Sekunde. Und ich bin wahrlich kein Freund von langen Filmen.
Brutal wird man gezwungen, im Laufe dieses Films seine Sympathien immer wieder neu zu vergeben, immer wieder die Fronten zu wechseln. Wer trägt die Schuld, wer ist gut, wer ist böse? Oder ist es etwa – entgegen der gar zu menschlichen Präferenz, die Welt schwarz oder weiß sehen zu wollen – gar nicht so einfach? Vielleicht auch nur: Wer ist krank, wer nicht? Oder doch alle? Wer am meisten?

Das Ende lässt einen verwirrt und ein bisschen zermürbt zurück.

Ein intelligenter und unglaublich zynischer Film, der ein trauriges Bild (wenngleich natürlich überspitzt) unserer Gesellschaft zeichnet.

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“Festival of Lights” – Highlights aus Berlin

Bisher habe ich es irgendwie immer geschafft, das “Festival of Lights” zu verpassen – teils auch bewusst, weil ich es arrogant als Tourispektakel abgetan habe: Ein mehrtägiges Lichtspektakel, bei dem berühmte Berliner Bauwerke farbprächtig in Szene gesetzt werden.
Natürlich ist es auch für Touristen eine große Sache, die Berliner Sehenswürdigkeiten in wunderbaren Lichtern angestrahlt zu sehen, aber auch der Berliner selbst, den ja manchmal mehr eine Hassliebe als eine reine Liebe mit seiner Stadt verbindet, mag sich hier wieder in die Hauptstadt verlieben. So ging es mir auf jeden Fall. Manchmal bin ich von Berlin einfach nur genervt, gestern jedoch erschloss sich mir der Zauber dieser Stadt neu…

Ich möchte hier auch gar nicht viel schreiben, sondern einfach ein paar fotografische Schmankerl von gestern Nacht posten.

Viel Spaß beim Ansehen!

(Copyright für die Fotos: Anita Baron)

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Der Teufel steckt im Detail

Horrorfilme sind ja normalerweise nicht gerade mein Metier. Gestern jedoch ließ ich mich davon überzeugen, einen Freund in den Film “Annabelle” zu begleiten, dem Prequel des Horrorschockers “The Conjuring”, der letztes Jahr im Kino lief.

Der Plot: Eine werdende Mutter erhält von ihrem Mann eine Puppe, um ihre liebevoll gepflegte Puppensammlung zu komplettieren. Und siehe da: Das Unheil nimmt seinen Lauf. Ein Unglück reiht sich an das andere, so dass das Paar (bzw. inzwischen: die junge Familie, denn das Baby ist mittlerweile geboren) sich gezwungenermaßen eine neue Bleibe sucht. Jedoch auch der Wohnungswechsel scheint nicht zu helfen. Es geht weiter… Teuflische Fratzen erscheinen der jungen Mutter überall, blutrote Schriftzüge an Zimmerwänden und Decken fordern die Seele des Babys.

Ich selbst fand Puppen ohnehin ein bisschen unheimlich (und by the way habe ich als Kind auch nie damit gespielt), daher bin ich sehr rezeptibel bezüglich solcher Schockeffekte.
“Annabelle” ist ein ruhiger Horrorfilm, was mir sehr entgegenkam. Er setzt nicht auf grelle, laute, blutrünstige Effekte, sondern auf langsame Abläufe und unterstützende Musik.

Ein wenig erinnert sieht sich der Zuschauer an “Rosemaries Baby” und an “Chucky”, was jedoch der Spannung nicht abträglich ist. Im Gegenteil, auf diese Weise harrt man der Dinge, die da eventuell kommen könnten und wird teils überrascht, dass es doch anders scheint, als antizipiert.

Ein “ordentlicher” Horrorfilm, der mir einen angenehmen ;-) Schauer über den Rücken jagte…

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Jean Reno und sein Sommer in der Provence…

Ich bin ja ein großer Freund französischer Filme… Klar kenne ich die gängigen Klischees (wilde Liebesverstrickungen, ménage à trois ist noch das Mindeste, keiner spricht und wenn, dann nur sehr staatstragend, ein Landhaus, Regen, Käse, natürlich schwerer Rotwein, der durchaus auch seinen Beitrag zum emotionalen Kuddelmuddel leistet… Jaja, ich weiß…) – dennoch zieht es mich immer wieder in französische Filme. Dieses Mal kam die Anregung von einer Kollegin, sodann schritten wir zur Tat: “Ein Sommer in der Provence”. Der Film “Ein Sommer in der Provence” versprach titelmäßig, auch wieder genau ins Bild zu passen.

Die Story ist kurz zusammengefasst: Drei Kinder verbringen zwangsweise die Ferien mit und bei ihren Großeltern (Jean Reno als Großvater) im Haus in der Provence, weil sich die Mutter nach der Trennung vom Vater beruflich mit einem Praktikum in Kanada neu finden muss. Da der Kontakt der Mutter zu den Großeltern in den Jahren zuvor eher schwierig war, müssen sich Großeltern und Enkel erst einmal mühselig aneinander gewöhnen. Schlussendlich jedoch finden Alt und Jung zusammen.

Tja, was soll ich sagen? Klischeefilm? Ja, nein? Ja, aber… In einem anderen Sinne. Es ist KEIN typischer französischer Film, wie oben angerissen. Es ist aber ein Film, der vor Stereotypen nur so strotzt. Man hatte zeitweise das Gefühl, als wäre das Ziel des Films gewesen, möglichst viele bereits existierende Klischees einzubauen. Fangen wir mal an: Die Jugend von heute kommt natürlich nicht ohne Smartphone, Skype und Internetempfang aus. Blonde, blutjunge Schwedinnen warten  gleich im Doppelpack nur darauf, von einem jungen Franzosen vernascht zu werden. Sofort. Auf der Toilette. So läuft das. Die Mittdreißigerin, von allen älteren Herren des Dorfes bewundert, zieht auch den jungen Franzosen selbstverständlich in ihren Bann und bereitet ihm schlaflose Nächte und großen Liebeskummer. Der junge, hübsche, exotische Stierkämpfer, dem die langsam erwachsen werdende Französin verfallen ist, entpuppt sich als Dealer und ist zwar unsagbar charmant und gutgebaut, aber  ein ganz schlimmer Finger. Der Großvater – Jean Reno durchaus überzeugend – zeigt im Umgang mit den Kindern nach und nach, dass er auch ein netter Kerl sein kann, aber wird enttarnt als jemand, der dem Pastis zu sehr zugewandt ist. Ich könnte noch eine Weile weiterschreiben, aber den Rest der Klischees im Film zu finden, das überlasse ich den zukünftigen Zuschauern…

Wenn man den Film nicht zu ernst nimmt, sondern einfach mit einem Glaserl eines guten Roten in der Hand einen netten Abend verbringen möchte, sollte man den Film schauen, ohne jedoch das Schmunzeln zu vergessen… ;-)

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Alt-68er meet gestresste Studis

Das Phänomen der hohen bzw. steigenden Mieten hat inzwischen ja auch die vormals mietmäßig privilegierte Hauptstadt erreicht. Nun kann auch der gemeine Berliner verstehen, was Münchner, Kölner und Frankfurter schon seit langem erleiden, wenn sie denn auf Wohnungssuche gehen.
Dies sind die Rahmenbedingungen im aktuellen Kinofilm “Wir sind die Neuen”.
Dieser Film spielt jedoch in der traditionellen Hauptstadt des Mietwuchers: München.

Aus Kostengründen sieht sich die Biologin Anne gezwungen, sich nach Alternativen zu einer eigenen Wohnung umzuschauen, und hat die Idee, ihre alte WG aus Studentenzeiten zusammenzutrommeln. Die zwei ehemaligen Mitbewohner Eddie und Johannes willigen ein und zu dritt wird alsbald eine Altbauwohnung angemietet. Zu den Nachbarn zählen unter anderem drei Studenten, die mitten in der Prüfungsphase stecken.

Während die ältere Generation den Abend gerne wie früher bei einem Glas Rotwein (oder zweien oder dreien) und lautstarken Diskussionen ausklingen lässt, trauen sich die Prüfungsgeplagten ob der anstehenden Prüfungstermine kaum, den Schreibtisch zu verlassen.
Ein Clash of Generations nimmt seinen Lauf…

Ein sehr plakativer Film, der von der ersten bis zur letzten Sekunde Spaß macht, was sicherlich auch dem Fakt zu verdanken ist, dass die Situationen durchaus auch dem eigenenen Leben entstammen könnten – wenn auch natürlich nicht in dieser überspitzten Form. Gepfefferte Dialoge unterstützen dies.
Allerdings: Wer in diesem Film Tiefgang erwartet oder gar eine Analyse des Konflikts, der wird enttäuscht. Der Film kratzt die Thematik des Generationenkonflikts nur an der Oberfläche, was dem Ganzen die Ernsthaftigkeit nimmt. Ich wiederum fand genau dies gut: Es ist ein angenehmer Film, um nach einer anstrengenden Woche vollends abschalten zu können – er eignet sich aber nicht als Grundlage für eine sozialkritische Diskussion. Das war aber wohl auch nicht das Ziel.

Daher aus meiner Perspektive: Empfehlenswert!

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“O Captain! My Captain!”

Ich bin traurig.

Wieder ist ein Großer gegangen. Wieder durch Selbstmord – oder sollte ich es lieber Freitod nennen… Er hat sich aktiv entschieden, diese Welt zu verlassen – die Polizei schließt inzwischen Fremdverschulden aus. Schwere Depressionen, Alkohol, Kokain – es scheint viele Gründe, natürlich auch auf dramatische Art miteinander verwoben, für diesen finalen Entschluss zu geben. Gestern Morgen im Radio habe ich es gehört. Vor der Arbeit. Der erste Schock des Tages.

Robin Williams.

Dieser Name ist für mich als Kind der 80er und 90er Jahre eng verknüpft mit dem Film “Dead Poets Society”, der einer der ersten “Erwachsenen-Filme” war, die ich wirklich bewusst gesehen habe (abgesehen vom Bud-Spencer- und Terence-Hill-Klamauk). Für mich war er damals eine Art “Erweckungsfilm”, was meine Liebe zur Literatur betraf, und hatte daher weitreichende positive Folgen für mich.

Williams war ein Garant für herausragende Filme und auch dafür, das Kino mit einem Lächeln zu verlassen – sei es, weil er einem schlicht zu guter Laune und zu neuer Energie verhalf. Oder auch, weil er dem Zuschauer eine gewisse Zuversicht in sich selbst, in die eigenen Fähigkeiten und in die Zukunft vermittelte.

Zuversicht. Das ist das Stichwort. Genau diese fehlte ihm selbst aber wohl seit langem.

Nach außen lächelte er, erledigte seinen Job, der für ihn mehr Berufung als Beruf war, stets genial und auf unvergleichliche Weise – auch weil er wirklich mit überragenden Talenten ausgestattet war. Man verzeih mir, dass ich fast das Wort “outstanding” geschrieben hätte, aber der englische Begriff benennt das, was Robin Williams an Begabung innehatte, noch am besten.

Nach innen jedoch war er einsam, allein, ohne Hoffnung. Wohl war es in Filmkreisen auch bekannt, dass Williams arge Probleme hatte. Aber explizit verhindert wurde nicht, dass das Drama seines Lebens einen irreversiblen Höhepunkt nahm.

“Dead Poets Society”, “Mrs Doubtfire”, “Good Will Hunting” (hier erhielt er einen Oscar für die beste Nebenrolle), um nur einige der Werke zu nennen, in denen er entscheidend mitwirkte.

“O Captain! My Captain” – dieser Ausruf aus “Dead Poets Society” ist hängengeblieben in meinem kleinen Kopf, seit ich den Film vor mehr als 20 Jahren das erste Mal sah. Der Captain hat das Schiff verlassen. Ich werde mir den Film zeitnah noch einmal ansehen, um nicht zu vergessen.

Barack Obama sagte gestern zum Tode von Robin Williams: “He made us laugh. He made us cry.” (Quelle: http://www.whitehouse.gov/blog/2014/08/11/president-obama-passing-robin-williams-he-was-one-kind)

Ich kann gerade nicht in Worte fassen, was ich fühle.

Ich bin traurig.

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